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MI | 11.04.2012
Karwendel
Junge Deutsche ist erforen
Nach der Obduktion der Frauenleiche, die am Samstag im Karwendel gefunden wurde, steht fest, dass es sich bei der Toten um die vermisste Deutsche handelt. Als Todesursache wurde Erfrieren diagnostiziert.
Nachdem mit hoher Wahrscheinlichkeit bereits am Wochenende die Tote als die 28-jährige Susi Greiner identifiziert worden war, steht es seit Montag endgültig fest. Die am Samstag unterhalb der Gumpenspitze entdeckte Tote ist die seit 3. August vermisste junge Frau.
Platzwunde am Kopf
Als Todesursache wird eine "Unterkühlung des Gesamtorganismus" angegeben. Die Tote war nackt rund 100 Meter unterhalb des Gipfels aufgefunden worden. Als einzige Verletzung haben die Ärzte eine Platzwunde am Kopf festgestellt, diese Wunde dürfte entstanden sein, als die Frau im Gelände mehrere Meter abgerutscht und hingefallen war.
DNA-Vergleich fehlt noch
Der Zeitpunkt ihres Todes konnte laut Informationen des Landeskriminalamtes nicht mehr exakt bestimmt werden. Die Leiche wurde noch nicht freigegeben, es fehlen noch ein DNA-Vergleich mit der Mutter der Frau und ein Vergleich ihres Zahnschemas mit den Unterlagen ihres Zahnarztes.

Verlaufen diese Untersuchungen ebenfalls positiv, kann der Akt geschlossen werden. Warum die Deutsche, die in Steinberg im Rofan als Kellnerin gearbeitet hatte, letztlich im Karwendel ums Leben gekommen war, wird die Frau wohl mit ins Grab nehmen.
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