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MI | 11.04.2012
Das Mordopfer Daniela Kammerer (Bild: ORF)
Mordfall Kammerer
Kriminalisten suchen neue Spuren in Bosnien
Im Juni hat sich der Mord an der 19-jährigen Studentin Daniela Kammerer in einer Telefonzelle nahe dem Rapolidpark in Innsbruck zum ersten Mal gejährt. Zwei Beamte des Kriminalamts sind derzeit in Bosnien, um dort neuen Spuren nachzugehen.
Monate nach Mord kam SMS
Am Montag sind die beiden Beamten nach Bosnien aufgebrochen. Vor allem der Absender einer SMS, die Monate nach dem Mord auf das Handy von Daniela Kammerer eingegangen ist, interessiert die Beamten. Bei der Einvernahme des Mannes erhofft man sich neue Erkenntnisse.
Motiv für Mord fehlt weiterhin
Seit über einem Jahr beschäftigt die ermordete Studentin die Beamten. Das gesamte Umfeld der Studentin war damals akribisch durchleuchtet worden. Das Motiv für den Mord fehlt immer noch. Ein Beziehungsdelikt scheint unwahrscheinlich. Möglicherweise war das Opfer - so brutal es klingt - zur falschen Zeit am falschen Ort.
Ein Jahr nach Mord tauchte Messer auf
Noch ein Jahr nach dem Mord war ein Messer im Rapoldipark aufgetaucht und untersucht worden, auch diese Spur verlief aber ergebnislos.
Mordfall hat höchste Priorität
Der Fall Kammerer habe nach wie vor höchste Priorität, heißt es aus Ermittlerkreisen. Sollten auch die Einvernahmen und die Spurensuche in Bosnien kein Licht in den Fall bringen, wird möglicherweise der Gesamte Akt von einem neuen, externen Team überprüft.
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