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MI | 11.04.2012
Wildwarnunggerät blau blinkend (Bild: Wiwasol)
Verkehrssicherheit
Weniger Unfälle durch neues Wildwarngerät
Im Gurgltal auf der Miemingerstraße zwischen Nassereith und Imst wird seit dem Frühsommer ein spezielles Wildwarnsystem getestet. Und das mit großem Erfolg. Denn die Unfälle sind deutlich zurückgegangen.
Wildwarnunggerät auf Pfosten (Bild: Wiwasol) Warnton und Licht schrecken Wild ab
Seit Mai sind auf den Leitpflöcken entlang der Straße zwischen Imst und Nassereith die neuen Wildwarnreflektoren montiert. Werden sie von einem Autoscheinwerfer beleuchtet, dann beginnen sie zu piepsen und blau zu blinken. Das Wild soll so vom Überqueren der Straße abgehalten werden.
Laut Statistik funktioniert System perfekt
Zwischen 20 und 30 Unfälle jährlich zählte Bezirksjägermeister Norbert Krabacher noch bevor die neuen Geräte angebracht wurden. Seit die Wildwarngeräte montiert sind, hat sich die Zahl der Unfälle durch Wildwechsel auf der Teststrecke auf zwei reduziert.
System ist relativ teuer
Sechs Kilometer lang ist die Teststrecke. Die Kosten dafür betragen rund 19.000 Euro. Finanziert wurde die Teststrecke zur Hälfte vom Baubezirksamt Imst und der Uniqa Versicherung. Die Jäger haben die Wildwarnreflektoren montiert und warten sie.
Land Tirol an Warnsystem interessiert
Von Seiten des Landes steht man den piepsenden Warnern positiv gegenüber. Jetzt gilt es, weiter zu testen und eventuelle Kinderkrankheiten auszumerzen. Dann sollen die Geräte tirolweit an starken Wildwechselstellen angebracht werden.
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