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MI | 11.04.2012
Handel mit Lkw-Durchfahrten
Transit
Handel mit Durchfahrtsrechten
Durchfahrtsrechte handeln wie an der Börse: je höher die Nachfrage, desto teurer. Die Idee für eine Transitbörse ist nicht neu. Eine Studie soll nun zeigen, wie Lkw-Kontingente für den Alpenverkehr gehandelt werden können.
Keine Lkw-Obergrenze mehr
Seit Auslaufen des Transitvertrages gibt es derzeit kein Limit für den Lkw-Verkehr durch Österreich, vor allem über den Brenner. Nicht nur Tirol ist mit ständig steigenden Transitzahlen und mit den damit verbundenen Umweltbelastungen konfrontiert.
Eine Möglichkeit ist eine Transitbörse, sind sich zumindest die Verkehrsminister der Alpenländer einig. Für jede Alpenstrecke könnte eine Obergrenze festgelegt werden, wie viel verträglich ist.

Die Durchfahrts-Rechte sollen dann verkauft werden, wie an der Börse. Je höher die Nachfrage, desto teurer die Durchfahrt - so könnte auch die Bahn wieder eine echte Alternative zur billigen Straße werden, begrüßen die Tiroler Grünen den Vorstoß.
EU hat Geld dafür zugesagt
Die Verkehrsminister der Alpenländer haben jedenfalls beschlossen, dass in einer Studie die Möglichkeit für eine solche Transit-Börse untersucht werden soll. Auch die EU ist offenbar nicht von vorneherein abgeneigt. Verkehrskommissar Barrot hat Geld für die Studie zugesichert.
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