Tirol ORF.at
MI | 11.04.2012
Andreas Schiestl (Bild: privat)
Fremdverschulden wird ausgeschlossen
Andreas Schiestl-Swarovski tot aufgefunden
Das Haus Swarovski ist neuerlich von einem schweren Schicksalsschlag getroffen. Am Weerberg wurde am Samstagvormittag Andreas Schiestl-Swarovski tot in seiner Villa entdeckt. Die Behörde schließt Fremdverschulden aus.
Beim Eintreffen des Notarztes bereits tot
Notarzt und Sanitäter kamen am Vormittag gegen 11.00 Uhr zu spät. Der kurz zuvor aufgefundene Andreas Schiestl-Swarovski war bereits tot. Das bestätigte am Nachmittag auch die Sicherheitsdirektion in Innsbruck.
Fremdverschulden wird ausgeschlossen
Laut Sicherheitsdirektor Hans Ebenbichler wird nach Abschluss der Erhebungen nicht von Fremdverschulden ausgegangen. Zur Todesursache wollte sich die Behörde nicht äußern, nach unbestätigten Meldungen soll es sich um eine Schussverletzung handeln.
Villa von Schiestl-Swarovski
Bürgermeister Angerer
Bürgermeister Ferdinand Angerer von Weerberg erklärte gegenüber Radio Tirol, der tragische Tod von Andreas Schiestl-Swarovski stehe wohl mit dem Unfalltod seiner Frau Margret in Zusammenhang.
Seine Frau kurz vor Weihnachten verunglückt
Die Frau des Unternehmers war drei Tage vor Weihnachten auf der Heimfahrt am Weerberg mit ihrem Wagen tödlich verunglückt.
Ehepaar vor Jahren in Schlagzeilen
Margreth Schiestl und ihr nun verstorbener Mann Andreas waren vor Jahren in die Schlagzeilen geraten. Bei einem nie zur Gänze geklärten Zwischenfall mit einer Waffe in ihrem damaligen Haus in Wattens war die Frau schwer verletzt worden. Auch ihr Mann hatte sich damals schwere Verletzungen zugezogen.

Das Paar wurde damals gerettet, ein Gerichtsverfahren eingestellt. Andreas Schiestl-Swarovski hinterlässt zwei minderjährige Kinder.
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