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MI | 11.04.2012
Bild: ORF
Kneissl
Gebauer soll Skihersteller sanieren
Der in die Krise geratene Tiroler Skihersteller Kneissl soll saniert werden. Diese schwierige Aufgabe übernimmt ein nicht unbekannter Name in der Tiroler Wirtschaft: Der Ex-Tiroler-Loden Chef Andreas Gebauer soll das Unternehmen retten.
Verluste in Millionenhöhe
Kneissl wurde von einer Tiroler Unternehmergruppe, nach einem Konkurs vor drei Jahren, vor dem endgültigen Aus bewahrt. Die von den neuen Eigentümern eingesetzte Geschäftsführung brachte aber nicht den gewünschten Erfolg. Kneissl schrieb weiter Verluste in Millionenhöhe.

Vor einigen Monaten übernahm vorübergehend Hauptgesellschafter Fritz Unterberger die Leitung und begann mit der Neupositionierung. Die Produktion wurde ausgelagert, die Mitarbeiteranzahl reduziert.

Aber das allein macht Kneissl noch nicht zum erfolgreichen Unternehmen. Und Unterberger muss und will sich wieder seinen eigenen Unternehmen widmen. Deshalb habe man sich jetzt Andreas Gebauer geholt.
Gebauer: "Harter Job"
Andreas Gebauer (Bild: ORF)Andreas Gebauer soll jetzt Kneissl wieder in die schwarzen Zahlen führen: "Es wird sicher ein harter Job. Es gibt keine Garantie dafür, dass es funktionieren wird", sagt Gebauer gegenüber dem ORF-Radio.

Weiters betont er, dass die Produkte der Firma Kneissl ausgezeichnet seien. Er glaube fest an die Rettung des Unternehmens. Es funktioniere aber nur, wenn auch die Mitarbeiter mitziehen.
Bis Mitte des Jahres will Gebauer entscheiden, ob die Sanierung Erfolg haben kann.

Sollte Gebauer sich die Sanierung von Kneissl zutrauen wurde im auch eine Unternehmensbeteiligung angeboten.
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