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MI | 11.04.2012
Polizei im Einsatz (Bild: ORF)
Innsbruck
Zwei Schutzzonen rund um Rapoldipark
Ab Montag gibt es in Innsbruck rund um den Rapoldipark zwei Schutzzonen. Damit hat die Polizei mehr Möglichkeiten im Kampf gegen die berüchtigte Marokkaner-Szene. Die Polizei glaubt jedoch nicht, dass sich die Szene verlagert.
Verdächtiger kann sofort weggewiesen werden
Rund um die Haltestelle beim Sillpark und rund um den Spielplatz im Rapoldipark soll es für die Nordafrikaner-Szene ab Montag ungemütlich werden. Betritt ein Verdächtiger oder der Polizei bekannter Dealer diese Schutzzone, dann kann er sofort weggewiesen werden, erklärt Thomas Angermair, der Polizeidirektor von Innsbruck.
Schutzzone Rapoldipark (Bild: BPD-Innsbruck)
Schutzzone Rapoldipark
Die Schutzzone "Spielplatz Rapoldipark" umfasst nicht den gesamten Bereich Rapoldipark.
Schutzzone Haltestelle Sillpark  (Bild: BPD-Innsbruck)
Schutzzone Haltestelle Sillpark
Geldstrafe oder Gefängnis
Sollte ein Weggewiesener die Schutzzone dennoch betreten, muss er bis zu 360 Euro zahlen, oder bei Uneinbringlichkeit 14 Tage ins Gefängnis.
Polizei glaubt nicht, dass sich die Szene verlagert.
Polizei zeigt sich optimistisch
Der Rapoldipark wird sauber werden, zeigt sich die Polizei optimistisch. Dass sich die Szene verlagert, glaubt Martin Kirchler, der Stellvertretende Polizeikommandant von Innsbruck nicht.
Weiterhin Videoüberwachung
Bisherige Maßnahmen werden weitergeführt
Zwar sei der Polizei die Gefahr der Verlagerung der Szene durchaus bewusst, doch werde man mit Begleitmaßnahmen gegensteuern. Bisherige Maßnahmen, wie Videoüberwachung, verstärkte Bahnhofsüberwachung, verstärkter Einsatz von Kriminalbeamten in Zivil, würden weiter eingesetzt, verspricht Kirchler.
Mosaikstein - kein Allheilmittel
Die geplanten Schutzzonen sind ein Mosaikstein und kein Allheilmittel, sagt selbst die Exekutive. Was sie wirklich bringen, die nächsten Wochen werden es zeigen.
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