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MI | 11.04.2012
Glasturm Wörgl (Bild: ORF)
Wörgl
Tyrol Tower soll auf jeden Fall gebaut werden
Wörgl soll einen 137 Meter hohen Glasturm bekommen. Das daneben geplante große Shopping-Outlet-Center hingegen muss warten. Das ist die neueste Entwicklung bei Tirols derzeit größtem geplantem Wirtschaftsprojekt.
Raumordnungsgesetz gegen Shopping-Center
Ohne Outlet-Center werde es keinen Turm geben, hatte der Wörgler Investor Alois Wegscheider bisher stets betont. Das Outlet-Center mit stark verbilligter Designerware würde Tausende Kunden anziehen und wäre der Geldbringer. Aber dieses Projekt lässt das Raumordungsgesetz nicht zu.

Wegscheider will jetzt den Turm vorerst ohne Outlet-Center bauen. Er kritisierte allerdings, dass die Landespolitik mit der Verhinderung des Einkaufszentrums eine große Chance auslasse. Der Turm werde dennoch kommen.
Höher als der Stephansdom.
Wolkenkratzer aus Glas mit 28 Stockwerken
Es ist ein Turm der Superlative, der bei der Präsentation anfangs auch allen die Sprache verschlug - ein Wolkenkratzer aus Glas, mit 28 Stockwerken höher als der Stephansdom. Darin geplant sind zwei Hotels, etliche Büros und ein Spielcasino.
Glasturm Wörgl (Bild: ORF)
Turm findet Zustimmung der Landespolitik
Der Turm war nur als "Aufputz" gedacht und fand auch die Zustimmung der Landespolitik - obwohl der Bau ein Unikat darstellt, und das nicht nur für Tirol.
Direkt bei Autobahnabfahrt Wörgl-Ost
Mit 137 Metern wäre das gläserne Bauwerk höher als der Stephansdom. Kritiker befürchten, der Turm könnte direkt bei der Autobahnabfahrt Wörgl-Ost die Autofahrer irritieren. Andere wiederum meinen, ein 28 Stockwerke großer gläserner Wolkenkratzer passe nicht in die Tiroler Landschaft.
Hoffen auf Gesetzesänderung?
Rechtlich scheint es für den Bau des Turms keine Probleme zu geben. Möglicherweise hofft Wegscheider, dass er irgendwann bei geänderter Gesetzeslage doch noch das Outlet-Center bauen darf.
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