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MI | 11.04.2012
Raiffeisen Landesbank Tirol(Foto:RLB)
"MAlversation"
Möglicher Betrugsfall in der RLB
Ein RLB-Filialleiter, der Geld eines Kunden unterschlagen haben soll, sorgt derzeit für Aufregung innerhalb der Raiffeisen Landesbank Tirol. Nach wie vor ist allerdings nur von einer sogenannten "Malversation" die Rede
Verrechnungskonto abgeräumt
Mit dem Begriff "Malversation" ist massives Fehlverhalten gemeint. Genau das hat sich der Leiter einer kleinen Filiale der Raiffeisen-Landesbank in Innsbruck jetzt geleistet.

Er hat sich wahrscheinschlich über ein Jahr lang am Verrechnungskonto eines Kunden bedient. Als dieser Geld abheben wollte, staunte er nicht schlecht: Rund 50.000 Euro haben gefehlt.
"Haben uns von dem Mitarbeiter getrennt"
Johann Kollreider, Leiter des Bereichs Privat- und Geschäftskunden der RLB erklärte am Dienstagnachmittag gegenüber ORF Radio Tirol: "Wenn dem Kunden ein finanzieller Schaden entstanden ist, wird die Bank natürlich für diesen Schaden geradestehen. Wir haben uns inzwischen von diesem Mitarbeiter getrennt."
Wie es heißt, soll der Fall im Zuge einer internen Prüfung aufgeflogen sein. Dem Widersprechen allerdings die Informationen, die ORF Radio Tirol derzeit vorliegen. Demnach soll der Fall aufgeflogen sein, weil der geschädigte Bankkunde sich gemeldet hatte, nachdem sein Verrechnungskonto leer war.

Bei dem Mitarbeiter, der der Unterschlagung verdächtigt wird, handelt es sich um einen dreifachen Familienvater.
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