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MI | 11.04.2012
Lkws am Zirlerberg (Bild: ORF)
Verordnung
Lkw-Fahrverbot am Zirler Berg neu geregelt
Das Lkw-Fahrverbot am Zirler Berg wird mit einer Verordnung neu geregelt. Nach einer Beschwerde der Bayerischen Wirtschaft wird es künftig Ausnahmen für den grenznahen Verkehr geben. Transitfahrten bleiben untersagt.
Gefährliche Bergstrecke
Das Fahrverbot für Lkw über 7,5 Tonnen auf der B177 Seefelder Straße im Bereich des Zirler Berges zwischen Zirl und Scharnitz bleibt bestehen:

"Der Zirler Berg ist aufgrund seiner Steilheit nur sehr begrenzt für den Schwerverkehr geeignet", betonen Landesrat Hans Lindenberger und Bezirkshauptmann Herbert Hauser in einer Aussendung am Dienstag. Transitfahrten sind am Zirler Berg daher weiterhin untersagt.

Ausnahmen vom Fahrverbot gibt es nur für Lkw-Fahrten mit Start oder Ziel im grenznahen Bereich zwischen Tirol und Bayern.
Beschwerde der bayrischen Wirtschaft
Auslöser der neuen Verordnung war eine Beschwerde der bayrischen Wirtschaft bei der EU-Kommission in Brüssel: "Ohne Änderung der Verordnung wäre ein Verfahren vor dem EU-Gericht unausweichlich gewesen", erläutert Landesrat Lindenberger. "Dann hätte die Gefahr bestanden, dass die gesamte Verordnung aufgehoben wird."
Verstärkte Überwachung
Einen starken Zuwachs an Lkw-Verkehr über den Zirler Berg erwarten sich die Verkehrsexperten des Landes nicht. Einerseits, weil die Ausnahmen vom Fahrverbot restriktiv bleiben. Zweitens, weil das Fahrverbot schon seit einiger Zeit und auch in Zukunft verstärkt überwacht wird.

Die neue Verordnung für den Zirler Berg soll noch heuer in Kraft treten, sie ist mit den Bürgermeistern der Gemeinden am Seefelder Plateau abgesprochen.
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