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MI | 11.04.2012
Wetterjäger (Bild: ORF)
Chronik
"Sturmjäger" kennen kein Schlechtwetter
Ob Sturm, Hagel oder Hochwasser, für Harald Leven und Sonja Fabian gibt es kein Schlechtwetter. Die beiden Tiroler jagen den wilden Wetterphänomenen nach. Ihre Beobachtungen sind wertvolle Informationen für die Wetterdienste.
Sturmfront (Bild: ORF) Tornadohunter und Stormchaser gibt es nicht nur den USA. Auch in Österreich beobachten sogenannte Sturmjäger das Wettergeschehen. Der Verein mit 83 Mitgliedern nennt sich SKYWARN.
Wetterjäger (Bild: ORF) Die Augen der Wetterdienste
Für die actionreiche Jagd nach Stürmen braucht es nicht viel: Messgeräte und Kameras helfen den Hobbymeteorologen die Unwetter einzufangen. Und wer glaubt, als Unwetterjäger kann man nur Nebel oder Föhn nachjagen, der irrt, österreichweit gibt es genug zu tun.

"Wir sind die Augen der Wetterdienste", so Sonja Fabian. "Wenn wir z.B. auf der Autobahn unterwegs sind und kleinräumigen Hagel bemerken, rufe ich sofort den Bereitschaftsdienst an. Diese Informationen werden dann an die Partner, die ZAMG oder Austro Control, weitergeleitet. Damit die Bescheid wissen, was sich bei uns tut."

Lückenlos funktioniert die Wetterüberwachung aber noch nicht: Auf Tirol und Vorarlberg passen bisher nur drei aktive Wetterjäger auf. Neue "Spotter", also Beobachter sind jederzeit willkommen.
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