Tirol ORF.at
MI | 11.04.2012
TIWAG
Suche der Detektei blieb erfolglos
Vor zwei Jahren hat eine Detektei im Auftrag der TIWAG Erhebungen durchgeführt und dafür über 150.000 Euro verlangt. Vertrauliche TIWAG-Informationen waren zuvor an die Öffentlichkeit gelangt. Wie, ist nach wie vor nicht klar.
"Recht und Pflicht der TIWAG"
Für die TIWAG hat sich das Einschalten es Detektivs als nutzlose Abwehraktion entpuppt. Das zeigt eine dem ORF jetzt vorliegende und eigentlich vertrauliche Rechnung der Detektei.

Nach dem Auftauchen des Cross-Border-Leasing Vertrags auf der Internetseite von Kraftwerkskritiker Markus Wilhelm sollten Schwachpunkte gefunden werden. Laut TIWAG-Vorstand Bruno Wallnöfer wollte man Schaden abwenden, die TIWAG sei schließlich ausspioniert worden. Für Wallnöfer war der von ihm angeordnete Abwehrversuch das Recht und die Pflicht der TIWAG.
Ob der Detektiv TIWAG-Mitarbeitern oder Markus Wilhelm nachspioniert hat, wollte Wallnöfer weder einräumen noch ausschließen.
Der TIWAG-Betriebsrat sagt, er habe von der Arbeit des Detektivs nichts gewusst. Hätte man davon gewusst, hätte man versucht, es zu verhindern, heißt es.
Ganz Österreich
Tirol News

 
TV-Programm TV-Thek Radio Österreich Wetter Sport IPTV News