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MI | 11.04.2012
SPÖ Logo (Bild: APA)
Landtagswahl
Tiefer Riss innerhalb der SPÖ
ÖGB-Chef Franz Reiter hat am Montag seine Kandidatur auf der SPÖ-Landesliste für die Landtagswahl zurückgezogen. Reiter war von Platz acht auf Platz elf zurückgereiht worden. Jetzt wird parteiintern der schwarze Peter herumgereicht.
Etwas mehr als zwei Monate vor der Wahl schickt die SPÖ also ein bekanntes Gesicht in die politische Wüste. Ihm seien die Hände gebunden gewesen, sagt Parteivorsitzender Hannes Gschwentner. Er müsse die Bezirke berücksichtigen und die Frauenquote.

Die SPÖ-Frauen hätten auf die Einhaltung des Statuts gedrängt, wonach unter den ersten 10 auf der Landesliste vier Frauen sein müssten.
Bild: SPÖ Gisela Wurm: "Minimale Forderung"
Haben also die Frauen dem Landtagsvizepräsidenten den Sessel vor die Tür gestellt? Sicher nicht, sagt dazu Frauenvorsitzende Gisela Wurm: "Wir haben das gefordert, was uns minimal zusteht und das ist ein 40-prozentiger Frauenanteil unter den wählbaren Plätzen. Das ist keine unverschämte Forderung."
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