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MI | 11.04.2012
Wahl Logo (Bild: ORF)
Landtagswahl
Die Ziele der Parteien
Vor der Landtagswahl in Tirol haben die wahlwerbenden Parteien noch einmal Bilanz gezogen. Betont wurden die wesentlichen Themen im Wahlkampf, die politischen Ziele und die Positionen gegenüber Mitbewerbern.
ÖVP: "Keine Experimente"
Titelverteidiger bei dieser Wahl ist die Tiroler Volkspartei. Spitzenkandidat Herwig van Staa, der am Freitag gemeinsam mit vielen jungen Leuten auftrat, sprach von einer Schicksalswahl für das Land: "Das Wahlziel heißt: keine Regierungsbeteiligung in Tirol ohne den Stabilitätsfaktor Tiroler Volkspartei. Das Land braucht keine Experimente, es braucht eine stabile Regierung."
Bild: ÖVP Tirol
SPÖ: "Mehr soziale Gerechtigkeit"
Der Spitzenkandidat der Tiroler SPÖ, Hannes Gschwentner, zeigte sich am Freitag mit roten Laufschuhen. Das Motto: Laufen bis zuletzt. Die SPÖ will neun Mandate halten und in der Regierung bleiben, sagte Gschwentner: "Alles unter dem Aspekt 'mehr soziale Gerechtigkeit'. Der Wohlstand, den es in unserem Land gibt, soll gerecht verteilt werden und nicht nur für einige Wenige sein."
Bild: SPOE
Grüne: "Die Kurve kriegen"
Der grüne Spitzenkandidat Georg Willi war am Freitag mit dem Bob auf der Bobbahn in Igls unterwegs. "Die Kurve kriegen" und 20 Prozent der Stimmen erreichen, so hieß das Ziel der Grünen: "Wer damit zufrieden ist, dass es weitergeht wie bisher, der wird am Sonntag die ÖVP wählen – entweder die Van-Staa-ÖVP oder die Dinkhauser-ÖVP – oder die ministrierende SPÖ. Aber wer eine Wende will, den laden wir ein, am Sonntag grün zu wählen."
Bild: Gruene
Dinkhauser: "Natürlich über zehn Prozent"
Ex-Bobfahrer und ÖVP-Rebell Fritz Dinkhauser peilte aus dem Stand ein zweistelliges Ergebnis an: "Natürlich über zehn Prozent. Wichtig ist, dass man wirklich was verändern kann. Jetzt ist die Möglichkeit eines Umbruchs, damit wir dieses Land verändern können."
Bild: ORF
FPÖ: "Einkommen zum Auskommen"
Gerald Hauser, Spitzenkandidat der Tiroler FPÖ, legte sein Wahlziel folgendermaßen fest: "Zehn Prozent ist das Wahlziel, je höher desto besser. Wir werden versuchen, diese Inhalte umzusetzen: Integration einfordern, gegen Parallelgesellschaften sein und eine sofortige Entlastung unserer Bevölkerung, damit das Einkommen wieder zum Auskommen reicht."
Bild: ORF
In den Landtag kommen wollten auch Die Christen und die Kommunisten, was aber sehr unwahrscheinlich ist.
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