Tirol ORF.at
MI | 11.04.2012
Felsklettern. Bild: Gerald Lehner - bergrettung.at
Osttirol
Deutscher Bergsteiger in den Tod gestürzt
Ein 43-jähriger deutscher Bergsteiger ist am Samstag bei einem Alpinunfall in Osttirol ums Leben gekommen. Es ist rund 180 Meter in die Tiefe gestürzt. Für den Mann kam jede Hilfe zu spät.
Stein hatte sich gelockert
Der Alpinist dürfte laut Polizeiangaben den Halt verloren haben, nachdem ein Stein, an dem er sich festgehalten hatte, ausgebrochen war. Der 43-Jährige stürzte daraufhin rund 180 Meter in die Tiefe. Der Leichnam des Verunglückten musste mit einem Hubschrauber geborgen werden.

Der 43-Jährige war am Morgen in Begleitung dreier Bergsteiger aus Deutschland zur Barmer Spitze im Gemeindegebiet von St. Jakob im Defereggen aufgestiegen. Die Tour auf die 3200 Meter hohe Barmerspitze gilt nicht als besonders schwierig. Kurz unterhalb des Gipfels ist aber ein Feldsgrat etwa im 2. Schwierigkeitsgrad zu bewältigen. Bei diesem letzten Anstieg ist dem Mann ein großer Stein ausgebrochen.

Der 43 jährige Tourbegleiter des DAV, der voranging, verlor den Halt und stürzte nach Angaben der Polizei etwa 180 Meter teilweise im freien Fall in die Tiefe. Dabei wurde er tödlich verletzt.
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