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MI | 11.04.2012
Grabstätte (Bild: ORF)
Kriminalität
Fall Kammerer: Eltern geben erstes Interview
Vier Jahre sind seit dem Mord an der jungen Studentin Daniela Kammerer in Innsbruck vergangen. Bis heute ist in diesem Fall alles offen. Jetzt melden sich erstmals die Eltern des Mordopfers zu Wort.
Mörder noch immer auf freiem Fuß
Der Mord an Daniela Kammerer hat 2005 in ganz Österreich für Schlagzeilen gesorgt. Die junge Studentin wurde im Juni in einer Telefonzelle erstochen. Den Tod ihrer 19-jährigen Tochter haben die Eltern bis heute nicht verarbeitet, zumal der Mörder immer noch auf freiem Fuß ist.

Ein Bericht von Jürgen Pettinger

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In Telefonzelle erstochen
Am Vorabend ihres Todes hatte Daniela Kammerer noch mit Studienkollegen ihren bevorstehenden Geburtstag und die letzte Semesterprüfung gefeiert. Anschließend, um etwa 5.30 Uhr, dürfte sie dann ihren Mörder getroffen haben. Sie wollte vermutlich telefonieren, ihr Fahrrad hatte sie noch fein säuberlich vor der Telefonzelle abgestellt. Dann dürfte alles sehr schnell gegangen sein. Daniela scheint sich kaum gewehrt zu haben.
Bis heute kein Motiv bekannt
Im letzten Frühjahr rollte die Polizei den Fall noch einmal neu auf. Jemand soll einen Abschiedsbrief in Danielas Sarg gelegt haben. Danielas Grab wurde geöffnet, vom Brief gab aber keine Spur mehr.

Auch die Tatwaffe, ein relativ großes Messer, konnte nie gefunden worden. Motiv für den brutalen Mord gibt es bis heute keines.
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