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MI | 11.04.2012
Kalkkögel (Bild: ORF/Hubert Gogl)
Skigebiete
Werben für Zusammenschluss Schlick - Lizum
Mit dem Zusammenschluss der Skigebiete Schlick 2000 im Stubaital und der Axamer Lizum soll es wieder einmal ernst werden. Die beiden Planungsverbände präsentieren das Projekt derzeit bei allen Entscheidungsträgern.
Ruhegebiet Kalkkögel dazwischen
Noch hat das Projekt aber keine Chance auf eine Realisierung, denn wer die Schlick mit der Axamer Lizum verbinden will, muss über die Kalkkögel, und darin besteht das Problem. Denn die imposanten Kalkkögel sind Teil eines Ruhegebietes, mit dem Ziel, diese ursprüngliche Bergwelt im Nahbereich von Innsbruck zu erhalten und zu schützen.

Mindestens zwei Liftstützen würde es brauchen, um die Skifahrer von einem ins andere Gebiet zu bringen. Ihr Projekt präsentieren die Betreiber derzeit allen Entscheidungsträgern. Vom Landesumweltanwalt, über die Landespolitik bis hin zum Alpenverein.
Weitgehende Ablehnung
Die Begeisterung hält sich in Grenzen. Sowohl der Landesumweltanwalt als auch der für Naturschutz zuständige Landesrat Hannes Gschwentner (SPÖ) lehnen das Projekt ab. In einem bestehenden Ruhegebiet sei ein Skigebietszusammenschluss nicht denkbar. Die Projektbetreiber geben sich nicht geschlagen und hoffen darauf, dass die Politik die Unterschutzstellung der Kalkkögel aufheben wird.
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