Tirol ORF.at
MI | 11.04.2012
Konrad Plautz (Bild: ÖVP)
ARBEITSRECHT
Plautz mit Klage gegen Betrieb abgeblitzt
Der ÖVP-Landtagsabgeordnete und Fußball-Schiedsrichter Konrad Plautz ist mit einer Arbeitsrechtsklage gegen seinen ehemaligen Betrieb abgeblitzt. Er hatte auf Auszahlung der Abfertigung geklagt.
Plautz wollte 34.000 Euro
Etwa 34.000 Euro wollte Konrad Plautz an Abfertigung, als er seinen Betrieb, das Gerätewerk Matrei, verließ. Laut Urteil des Arbeitsgerichts wollte er das ungerechtfertigterweise.

28 Jahre lang war der Promischiedsrichter bei der Firma beschäftigt, bis es endgültig zum Bruch kam. Konrad Plautz kandidierte bei der Landtagswahl 2008 an sicherer Stelle für die ÖVP.
Unternehmen: Keine Rücksprache
Für das Unternehmen sei das völlig unvorbereitet und ohne Rücksprache geschehen, sagt Firmen-Rechtsanwalt Heinz Mildner.
Plautz habe stets betont, dass er, laut Partei lediglich vier Mal pro Jahr Landtagssitzungen besuchen müsse und er damit die politische Tätigkeit nebenbei machen könne. Das für 3.500 Euro monatlich, heißt es aus der Firmenleitung. Somit bleibe für die Hauptbeschäftigung im Gerätewerk noch genügend Zeit übrig.

Dem war offenbar nicht so. Auch fühlte sich Konrad Plautz in der Firma gemobbt, sodass er mit Ende Juli 2008 von sich aus das Dienstverhältnis beendete. Konrad Plautz wollte die Entscheidung nicht kommentieren, da er das Urteil noch nicht kenne.
Ganz Österreich
Tirol News

 
TV-Programm TV-Thek Radio Österreich Wetter Sport IPTV News