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MI | 11.04.2012
Glühbirnen (Bild: ORF)
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Glühbirnen-Hamsterkäufe nach EU-Entscheid
Bis September 2012 sollen Glühbirnen schrittweise aus den Warenregalen Europas eliminiert werden. Diese Meldung führt jetzt zu regelrechten Hamsterkäufen in Tirol.
Klimaschutz und Einsparungspotenzial
Bis zum Jahr 2020 könnten 80 Terawattstunden Energie eingespart werden, das entspreche dem Stromverbrauch Belgiens pro Jahr, rechnete die EU-Behörde aus. Auch wenn Energiesparlampen mit rund fünf Euro zehn Mal teurer seien als die herkömmliche Glühbirne, falle pro Stück über die gesamte Lebensdauer eine Ersparnis von 80 Euro an.

Gesundheitsgefahren seien von Energiesparlampen nicht zu befürchten, sagte der Sprecher von EU-Energiekommissar Andris Piebalgs.
Hamsterkäufe bei Tirols Händlern
Etliche Tiroler Konsumenten reagierten bereits am Mittwoch auf den Beschluss der EU-Kommission mit Hamsterkäufen. Das zeigte auch ein Lokalaugenschein des ORF Tirol bei einem Elektrofachhändler in Völs. Eine Kundin etwa kaufte gar den gesamten Lagerbestand einer speziellen Glühbirne auf.

Auch der Verkäufer im Elektrogeschäft bestätigt, dass Glühbirnen derzeit wie die "warmen Semmeln" über den Verkaufstisch wandern.
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