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MI | 11.04.2012
Weinbergschnecke (Bild: Robert Hofrichter)
WISSENSCHAFT
Anti-Stress-Gen schützt Schnecken vor Hektik
Weinbergschnecken kennen keinen Stress. Zu dieser Erkenntnis kommen jetzt Zoologen der Innsbrucker Universität. Und gemeinsam mit Innsbrucker Medizinern haben sie auch herausgefunden, warum das so ist.
Weinbergschnecken machen Gifte im Körper unschädlich.
Proteine machen stressresistent
Es ist ein Gen, das die Weinbergschnecke so hart im Nehmen macht. Ein äußerst komplexes Gen, das ein Team von Innsbrucker Zoologen und Genforschern der Medizinuni entdeckt hat. Die Weinbergschnecke produziert spezielle Proteine - und wird dadurch absolut resistent gegen jede Form von Stress - ganz egal, ob die negativen Einflüsse von Schwermetallen, Hitze, Kälte oder anderen Dingen stammen.

Giftige Metalle etwa speichert die Weinbergschnecke und entgiftet sie. In Forscherkreisen macht die Innsbrucker Entdeckung jetzt die Runde. Weinbergschnecken wurden früher übrigens als Delikatesse geschätzt - jetzt gelten sie als Nützlinge und gehören inÖsterreich und zahlreichen anderen Ländern Europas zu den geschützten Tierarten.
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