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MI | 11.04.2012
Goldschindel am Stadel (Bild: Johann Gatt)
CHRONIK
Gesuchte Goldschindel zurück auf Heustadel
Eine Schindel des Innsbrucker Goldenen Dachls ist Jahre nach ihrem Verschwinden wieder aufgetaucht. Die Goldschindel war für ein Kunstprojekt an einem Stadel am Land angebracht und dort im Oktober 2007 gestohlen worden.
Das kostbare Stück war heimlich zurückgebracht worden und muss jetzt auf seine Echtheit überprüft werden.
Von Spaziergänger entdeckt
Eine Schindel des Innsbrucker Wahrzeichens war im Oktober 2007 im Zuge des Kulturprojekts "Transfair" als Austausch auf einem Heustadel in Vals im Wipptal angebracht worden. Nach zehn Tagen war sie verschwunden.

Freitagvormittag haben Gemeindemitarbeiter von Vals die Schindel auf dem Dach eines anderen Heustadels entdeckt, berichtete die Polizei Steinach am Brenner am Samstag. "Sie ist noch bei uns in Verwahrung und wird in den nächsten Tagen begutachtet", sagte ein Beamter. Die vergoldete Schindel im Wert von 1.500 Euro müsse auf ihre Echtheit geprüft werden.
Goldschindel am Stadel (Bild: Johann Gatt)
Die Schindel muss jetzt auf ihre Echtheit untersucht werden.
Gold am Heustadel - Holz am Goldenen Dachl
Der Initiator des im Herbst 2007 für einen Monat angesetzten Kulturprojektes, ein Künstler, wird die Überprüfung selbst übernehmen. Idee war es damals gewesen, eine Schindel des "Goldenen Dachls" auf einem Heustadel im Valsertal anzubringen. Im Gegenzug dazu hatte eine Holzschindel das Wahrzeichen in der Innsbrucker Altstadt geziert. Bereits zehn Tage später war das Goldstück von unbekannten Tätern in der Nacht entwendet worden.
Goldschindel an Heustadel (Bild: Johann Gatt)
Rechts am Dach die aufgetauchte Schindel, vor sie Freitag von der Polizei abgenommen wurde.
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