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MI | 11.04.2012
VERKEHR
High-Tech Radarfalle auf A12 in Innsbruck
Tirols modernste Geschwindigkeitsmessanlage geht demnächst auf der Inntalautobahn bei Innsbruck in Betrieb. Mit einem ausgeklügelten System von Kameras und Radarmessgeräten wird Rasern der Kampf angesagt.
Karte (Bild: ORF)
Die neue Geschwindigkeitsmessung auf der A12 bei Innsbruck wird von Völs kommend in Fahrtrichtung Innsbruck - direkt bei der Einfahrt zur Tourismusinformation - installiert.

Messung von hinten und von vorne möglich
Derzeit steht erst ein Radarkasten - gut versteckt hinter einem Verkehrsschild bei der Ausfahrt zum Parkplatz Sieglanger, wo sich auch die Tourismusinformation befindet. Einige Meter weiter wird ein zweiter Radarkasten angebracht, der die Raser von vorne ins Visier nimmt.

Die Radarkästen sind gekoppelt an eine weitere 3. Kamera. Tappt ein Autofahrer in die Radarfalle wird nicht nur ein Foto des Fahrzeugs, sondern gleichzeitig auch eines der Überkopfanlage samt aktueller Geschwindigkeitsanzeige geschossen.
Kein IG-Luft-Hunderter
Prinzipiell gilt auf der Strecke zwischen Völs und Hall bekanntlich eine permanente 100-km/h-Beschränkung. Ein IG-Luft-Limit gibt es in diesem Bereich nicht, die Strafen sind daher nicht so hoch, wie bei Verstößen gegen den sogenannten "Luft-Hunderter". Wann die Anlage tatsächlich betriebsbereit ist, steht noch nicht fest.
Die Strafen im Überblick
Bei Überschreitung:
von 20 bis 25 Km/h ... ab 60.- Euro
um 70 Km/h ... ab 600.- Euro
Im Extremfall müssen Raser bis zu 2.189.- Euro bezahlen.
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