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MI | 11.04.2012
Skigebiet Glungezer (Bild: Glungezerbahn)
WIRTSCHAFT
Traditionsskigebiet Glungezer wird verkauft
Der Tiroler Bau-Unternehmer Eduard Fröschl verkauft die Glungezer Bahn in Tulfes. Bis zum Frühjahr soll ein neuer Mehrheitseigentümer gefunden werden. Über einen möglichen Verkaufspreis gibt es keine Angaben.
Bahn passt nicht mehr ins Firmenkonzept
Seit 1980 ist die Glungezer Bahn im Besitz der Unternehmer-Familie Fröschl. Umso überraschender scheint nun der angekündigte Verkauf der Traditionsbahn.

Die Glungezer Bahn habe zuletzt ausgeglichen bilanziert, heißt es von der Firma Fröschl. Sie passe aber nicht ins künftige Konzept, sagt Thomas Lechner. Er ist bei Fröschl für den Freizeitbereich, zu dem auch das Skigebiet in der Axamer Lizum zählt, zuständig.

Fröschl hält 96 Prozent an der Bahn. Wieviel sie kosten soll, darüber gibt es keine Auskunft.
Bürgermeister bangt um Fortbestand
Der Kaufpreis wird mögliche Interessenten wohl weniger abschrecken, als die notwendigen Investitionen in Millionenhöhe. Ein neuer Betreiber würde nicht darum herumkommen, sagt der Bürgermeister von Tulfes, Josef Gatt.

Er bedauert, dass Fröschl aussteigt und hofft, dass das nicht das Ende der Traditionsbahn bedeutet. Das wäre für den Ort und die ganze Region eine Katastrophe, sagt er gegenüber ORF Tirol. Derzeit arbeiten bei der Glungezer Bahn neun Ganzjahres- und 22 Saisonbeschäftigte.
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