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MI | 11.04.2012
Roy Knaus (Bild: ORF)
LUFTFAHRT
Knaus blitzte bei Verfassungsgerichtshof ab
Das Salzburger Hubschrauberunternehmen Heli Austria ist mit seiner Klage beim VfGH abgeblitzt. Roy Knaus, der vier Standorte in Tirol betreibt, sah sich durch eine neue Regelung für Ambulanz- und Rettungsflüge benachteiligt.
Martin-Rettungshubschrauber von Knaus (Bild: Knaus) Zurückweisung aus formalen Gründen
Der Verfassungsgerichtshof hat die Klage der Heli Austria nicht aus inhaltlichen, sondern aus formalrechtlichen Gründen abgelehnt. Knaus müsse erst gegen den Bescheid der Austro Control berufen und könne erst dann den VfGH anrufen, lautet die Begründung.
Genehmigung für Rettungsflüge entzogen
Die am 1. Jänner 2010 in Kraft getretenen Vorschriften sehen nur mehr den Einsatz von Hubschraubern mit einer speziellen Zulassung vor. Fünf Rettungshubschrauber von "Heli Austria" seien aufgrund dieser von der Austro Control erlassenen Neuregelung vom weiteren Betrieb ausgeschlossen worden.
Inzwischen hat Knaus drei Hubschrauber neu angeschafft, die den Anforderungen der Austro Control für Rettungsflüge entsprechen. Weitere Maschinen sollen für den Winterbetrieb angemietet werden.
Transportgeschäft läuft ungestört
Unabhängig davon betreibt Knaus seine Standorte in Tirol weiter, bestätigt er gegenüber ORF Radio Tirol: "Wir fliegen seit Mitte März wieder mit den Standorten St. Johann im Pongau und Karres bei Imst. In Matrei in Osttirol werden wir ab August den Flugbetrieb wieder aufnehmen." Auch das Hubschraubertransportgeschäft im Sommer laufe derzeit ungestört, sagt Roy Knaus.

Entgegen den ursprünglichen Befürchtungen hat Knaus alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die bereits zur Kündigung angemeldet waren, behalten.
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