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MI | 11.04.2012
Teilnehmer am Aufnahmetest (Bild: APA/ Herbert Neubauer)
BILDUNG
Med-Uni Innsbruck: Wieder weniger Frauen
Bei den Aufnahmetests für das Medizin-Studium ist die Frauen-Erfolgsquote unverändert niedrig. 54 Prozent der TeilnehmerInnen waren Frauen. Zugelassen wurden aber nur 44 Prozent. Ähnlich ist es in Wien und Graz.
Wenig Erfolg trotz unterschiedlicher Tests
Die Frauen-Erfolgsquote ist an allen drei Unis etwa gleich gering, obwohl unterschiedliche Multiple-Choice-Testverfahren angewendet wurden. Die Med-Unis Innsbruck und Wien verwenden den "Eignungstest für das Medizinstudium", der räumliches Vorstellungsvermögen und Umgang mit Zahlen abfragt.

Die Medizin-Uni Graz setzt dagegen auf einen Wissenstest in den Grundlagenfächern Biologie, Chemie, Physik und Mathematik sowie auf Textverständnis. Erstmals wurde in Graz heuer außerdem die Sozialkompetenz erhoben, die zu zehn Prozent zum Gesamtergebnis beitrug.
Ursachenforschung an den Schulen
An der Medizin-Uni Innsbruck sagt Pressesprecherin Amelie Döbele, eine Antwort auf die Frage nach der Ursache sei schwierig zu geben. Es liege möglicherweise am System der österreichischen Schulen, dass Frauen schlechter abschneiden, so Döbele im Gespräch mit dem ORF Tirol. Aber das sei nur eine Vermutung. Die Med-Uni Innsbruck will, wie die Med-Uni Wien jetzt Befragungen an den Mittelschulen durchführen.
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