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MI | 11.04.2012
LH Durnwalder übergibt Scheck an Rechtsanwalt Rudolph (Bild: LPA/Pertl)
SÜDTIROL
Jahrelanger Streit mit Ötzi-Findern beendet
Nach knapp 19 Jahren hat der Rechtsstreit um den Finderlohn der Gletschermumie Ötzi seinen Abschluss gefunden. LH Luis Durnwalder (SVP) überreichte dem Rechtsanwalt der Familie Simon einen symbolischen Scheck über 175.000 Euro.
Einigung über Zahlung im Juni erzielt
Ursprünglich wollte Südtirol den Nürnberger Urlaubern nur 50.000 Euro für den Sensationsfund zahlen. Auch zwei langjährige Prozesse brachten kein Ergebnis.

Vor einem Jahr hatte die Südtiroler Landesregierung den Simons 150.000 Euro in Aussicht gestellt, doch auch diese Einigung platzte. Auf die Summe in Höhe von 175.000 Euro hatten sich beide Parteien im Juni geeinigt.
LH Durnwalder übergibt Scheck an Rechtsanwalt Rudolph (Bild: LPA/Pertl)
Gletschermumie 1991 beim Wandern entdeckt
Erika Simon und ihr inzwischen verstorbener Mann Helmut, der im Oktober 2004 im Alter von 67 Jahren bei einer Bergwanderung in den Salzburger Alpen in der Nähe von Hofgastein ums Leben gekommen war, hatten Ötzi im September 1991 beim Wandern entdeckt.
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