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MI | 11.04.2012
kammerer daniela 153
Mordfall
Ermittlungen im Sand verlaufen
Vor einem Monat wurde im Innsbrucker Rapoldipark die 20-jährige Studentin Daniela Kammerer mit zwei Messerstichen ermordet. Der Täter ist nach wie vor unbekannt, alle Ermittlungen des Landeskriminalamtes sind bisher im Sand verlaufen.
Magere Ergebnisse bisher
Es sind noch immer zwei bis vier Beamte des Landeskriminalamtes, die sich Tag für Tag mit dem gewaltsamen Tod der Studentin beschäftigen. Das bestätigt Hauptmann Clemens Wechner gegenüber ORF Radio Tirol. Doch die Ergebnisse ihrer Ermittlungen sind mehr als mager. Freunde, Bekannte und Studienkollegen der jungen Frau sind durchgecheckt, die Untersuchungen in diese Richtung sind abgeschlossen.
Schwierige Ermittlungen
Ermittlungen in alle anderen Richtungen sind schwierig, das gibt auch Major Alfred Kovacs zu, ein leitender Beamter in der Mordsache Kammerer.
„Es sind grundsätzlich schwierige Ermittlungen, eine langwierige Sache mit großem Zeitaufwand. Es gibt kaum Spuren, ihre Auswertung ist ebenfalls schwierig. Es gibt keine Zusammenhänge, keine Zeugen. Die letzten Stunden des Opfers sind sehr schwierig zu erheben, da gibt es noch einiges abzuklären."
Bitte um Hinweise
Das Landeskriminalamt setzt daher weiterhin auf die Bevölkerung und ersucht um Hinweise.

Major Alfred Kovacs: „Für uns kann jedes kleinste Detail wichtig sein. Daher bitten wir die Bevölkerung nochmals um Hinweise, seien sie auch noch so unbedeutend. Wenn jemandem etwas aufgefallen ist, wir sind für jeden Hinweis dankbar."
Hoffen auf "Kommissar Zufall "
Möglicherweise muss auf "Kommissar Zufall" gewartet werden, soll heißen, dass der Mörder irgendwo wieder eine Straftat begeht und Spuren hinterlässt. Der Abgleich mit den Spuren des Mordes könnte dann ein Volltreffer werden. Beispiele dafür gibt es, die Aufklärung der Morde von Zirl und Pians sind der Beweis dafür.
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