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MI | 11.04.2012
Gasflaschen (Bild: ORF)
Flugverkehr
Neuer Gastransport: Erfindung aus Osttirol
Eine Osttiroler Erfindung erleichtert das Leben vieler Hüttenwirte. Gas kann jetzt statt in Gasflaschen in Gastanks per Hubschrauber zu den hochgelegenen Schutzhütten transportiert werden. Erfunden hat's ein Lienzer.
14-fache Sicherheit beim Transport
Vier unabhängige Gastanks garantieren die Einhaltung der Norm, ein starkes Eisengestell die Festigkeit. "Die Konstruktion muss Wind und Wetter trotzen, und auch halten, wenn der Pilot die Ladung einmal etwas unsanfter ablegen muss", sagt Siegfried Planegger, seines Zeichens Gas-Techniker aus Lienz, und Erfinder dieses neuen Gastransports. Eine Explosionsgefahr bestehe wegen der vier miteinander nicht verbundenen Tanks nicht, sagt Planegger:

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Neues System bringt finanziellen Vorteil
Innerhalb von nur 5 Minuten kann ein Gastank befüllt oder geleert werden. Das bringe praktische wie finanzielle Vorteile für die Hüttenbetreiber. Es gebe weniger Stehzeiten für die Hubschrauber.
Die Austro Control findet Gefallen
Bisher mußten Gasflaschen per Lift einzeln oder im Netz am Hubschrauber hängend transportiert werden. Neben der ständigen Gefahr beim Hantieren mit Gas, war auch die Transportmenge beschränkt. Gastransporte waren bisher "fast" illegal. Die Austro Control, die Flugsicherheitsbehörde sei vom neuen Transport begeistert, sagt Erfinder Siegfried Planegger. Hier sehen Sie, wie es funktioniert:

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Siegfried Planegger hat das neue Transportsystem für Flüssiggas schon zum Patent angemeldet - sonst könnte ja ein anderer damit abheben...
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