Tirol ORF.at
MI | 11.04.2012
Andreas Gebauer (Bild: ORF)
WIRTSCHAFT
Kneissl: Letzte Frist verstreicht am Montag
Kneissl-Geschäftsführer Andreas Gebauer hat am Montagvormittag vom Konkursrichter eine letzte Frist bekommen. Der frühere Kneissl-Miteigentümer Fritz Unterberger hatte den Konkursantrag eingebracht.
Kapitalaufstockung seit langem angekündigt
Im Vorfeld bezeichnete Kneissl-Geschäftsführer Andreas Gebauer den Termin vor dem Konkursrichter als unnötigen Termin. Montagvormittag legte Gebauer Konkursrichter Hannes Seiser Unterlagen vor, die dem Gericht aber nicht zu genügen schienen. Laut einem Gerichtssprecher erhielt Gebauer noch eine letzte kurze Frist, um weitere Belege nachzubringen. Dem Vernehmen endet diese Frist Montagabend.

Vermutlich geht es dabei um den Zahlungsbeleg von Mohammed Al Jaber über die seit längerem angekündigte Kapitalaufstockung von 1,2 Millionen Euro.
1,2 Mio. Euro an frischem Kapital zugesagt
Ob mittlerweile das Geld von Mohammd Al Jaber für die seit längerem angekündigte Kapitalaufstockung von 1,2 Millionen Euro geflossen ist oder nicht, wollte das Gericht nicht kommentieren. Mit diesem Geld hätte Kneissl unter anderem auch die Forderung von Fritz Unterberger in der Höhe von 930.000 Euro begleichen sollen.
Weitere Forderungen offen
Unterberger ist allerdings nicht der einzige, der auf Geld von Kneissl hofft. Unter anderen versucht das Wiener Modelabel Susan Strasser, über Drittschuldnerpfändung Außenstände in Höhe von 158.000 Euro einzutreiben.
Noch am Montag.
Belege müssen vorgelegt werden
Nun hat Gebauer vermutlich bis Montagabend Zeit, dem Gericht die geforderten Belege vorzulegen. Gelingt das Gebauer nicht, wird die Eröffnung des Konkursverfahrens wohl nicht mehr abzuwenden sein.
Weiter Optimismus bei Gebauer
Gebauer war auch am Montag weiterhin optimistisch. Er sei davon überzeugt, dass der Scheich seine Zusagen halten werde.
Ganz Österreich
Tirol News

 
TV-Programm TV-Thek Radio Österreich Wetter Sport IPTV News