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MI | 11.04.2012
Playcastle Seefeld
SEEFELD
Playcastle soll Veranstaltungszentrum werden
Vor etwas mehr als zehn Jahren hat das einstige Spiele- und Märchenschloss Playcastle in Seefeld in einem Millionenflop geendet. Tiroler Investoren wollen daraus nun ein großes Veranstaltungszentrum machen.
2008 kauften die Brüder der Hypo Tirol Bank das Playcastle ab.
Keiner der zahlreichen Pläne wurde realisiert
Zehn Jahre lang lag das Playcastle in Seefeld buchstäblich im Dornröschenschlaf. 200 Millionen Schilling an Investitionskosten verschlang das Märchenschloss im Jahr 1999. Eineinhalb Jahre später ging es Pleite. Nach dem Konkurs war von einem Umbau in ein Filmstudio, in ein Therapiezentrum und Biomasseheizwerk die Rede. Von alledem wurde bis heute nichts realisiert.

2008 kauften es Brüder Harald und Martin Stauder aus Stans von der Hypo Tirol Bank um einen geheim gehaltenen Preis.
Erfahrungen mit Firmensanierungen
Die Stauder Beteiligungs GmbH hatte schon bei etlichen Firmensanierungen die Hände im Spiel - bei KTM, dem Leonischen Werk und auch bei Cosmos. Hier scheiterte die Sanierung allerdings.
Bild: ORF (PlayCastle Seefeld) Zusätzliche Fläche für Parkplätze
Das Playcastle soll nun wieder zum Leben erweckt werden. Laut Harald Stauder sei ein großes Veranstaltungszentrum für Kongresse, Konzerte und Hochzeiten geplant. Die Gemeinde Seefeld beschloss vor kurzem den zusätzlich Verkauf von 11.000 Quadratmetern Fläche für Parkplätze.

Bürgermeister Werner Frießer (ÖVP) zeigte sich erfreut darüber, dass in die brachliegende Immobilie nun endlich Bewegung zu kommen scheint.
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