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MI | 11.04.2012
Javier Gomez beim Radfahren in Kitzbühel (Bild: APA/EXPA/Jürgen Feichter)
SPORT
Kitzbühel hofft auf Topstarter bei Triathlon
Für den Triathlon in Kitzbühel rechnen die Veranstalter heuer mit einem top besetzten Starterfeld. Viele Topathleten nützen die Chance, um Olympiapunkte zu sammeln, die für einen Start bei den Olympischen Spielen in London wichtig sind.
Sechste Auflage des Triathlons
Die sechste Auflage des Triathlons in Kitzbühel kann mit einigen Neuerungen aufwarten. Erstmals findet der Triathlon im Juni und nicht wie bisher im Juli oder August statt.
Vorjahressieger Stuart Hayes (Bild: APA/EXPA/Jürgen Feichter) Veranstalter rechnen mit Top-Starterfeld
"Wegen der Olympischen Spiele im kommenden Jahr in London erwarte ich mir für heuer ein wirklich top besetztes Starterfeld", sagte Kitzbühels OK-Chef Manfred Bachmann. Für viele Topathleten sei Kitzbühel eine wichtige Station, um noch Olympiapunkte, die für einen Start in London wichtig sind, zu sammeln. Für viele Topnationen werde es auch noch um Quotenplätze gehen.

Teil der ITU World Championship Series
Zum dritten Mal in Folge ist der Kitzbüheler Triathlon Bestandteil der sieben Rennen umfassenden ITU World Championship Series, nachdem es zuvor zwei Weltcups und einen B-Weltcup gab.
Im Vorjahr explodierten die Nächtigungszahlen rund um den Triathlon.
Tourismus profitiert von Triathlon
Dass das Rennen heuer am 18. und 19. Juni über die Bühne gehen wird und damit fast zwei Monate früher als bisher, sei gut für die Tourismus-Branche, da die Hotels in der Gamsstadt nun auch in der Vorsaison ausgebucht sind. Triathlon ist jedenfalls ein Tourismus-Magnet. Im Vorjahr explodierten die Nächtigungszahlen rund um den Triathlon um 119 Prozent auf 18.398. Einziges Problem mit dem Juni-Termin könnte das Wetter sein. "Da ist es meistens nicht so stabil", weiß Bachmann.
Athleten lieben Ambiente und Gemütlichkeit
Kitzbühel bleibt in der ITU World Championship Series weiterhin ein Unikum. Ansonsten scheinen nur große Metropolen im Rennkalender auf. Das Rennen in Sydney fand bereits statt, es folgen Yokohama und Madrid. Nach Kitzbühel gibt es noch die Rennen in Hamburg, London und das Finale in Peking.

"Wir haben bei den Athleten einen guten Background", erklärte Bachmann, "sie lieben das urige Ambiente und die Gemütlichkeit bei uns. Da gibt es keine Hektik wie in den Großstädten."
Irina Kirchler (Bild: APA/Jürgen Feichter) Giglmayr vorläufig einziger Österreicher
Im Teilnehmerfeld von Kitzbühel scheint vorläufig mit Andreas Giglmayr nur ein heimischer Triathlet auf. Der Salzburger hat genügend Olympiapunkte.

Drei Wildcards können vergeben werden
"Wir haben aber die Möglichkeit, bis zu drei Wildcards zu vergeben", erläuterte Joschi Schlögl, Technischer Direktor im österreichischen Triathlonverband. Die ersten Kandidaten dafür sind die Wienerin Lydia Waldmüller und die Tirolerin Irina Kirchler sowie der Salzburger Franz Höfer.
Luis Knabl noch nicht startberechtigt
Der Goldmedaillengewinner bei den ersten Olympischen Jugendspielen im August 2010 in Singapur, Luis Knabl, ist in Kitzbühel noch nicht startberechtigt. Das 18-jährige Triathlon-Talent aus Tirol darf erst mit 20 über die Olympische Distanz starten.

Jedermann-Triathlon
Weitere Neuerungen gibt es beim traditionellen Jedermann-Triathlon, bei dem die Rad- und Laufstrecke heuer erstmals über die Originalstrecke der Profis führen wird. Beim Staffelbewerb ist fix vorgeschrieben, dass in der dreiköpfigen Mannschaft zumindest eine Frau aufscheint.
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