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MI | 11.04.2012
Drogen (Bild: ORF.at)
POLITIK
Suchtberatungsverein nimmt die Arbeit auf
Der neue Verein Suchtberatung Tirol beginnt jetzt mit seiner Arbeit. Der Verein will für Drogensüchtige beratend da sein. Dem Ganzen war ein Konflikt mit dem bisherigen Drogenberatungsverein BIT vorausgegangen.
Noch keine Telefonnummer
Holpriger Start
Der Start der neuen Suchtberatung Tirol erscheint etwas holprig. Zwar gibt es bereits Öffnungszeiten, aber keine Telefonnummern. Der Verein und seine Mitarbeiter sind noch gar nicht zu erreichen, nur sein Obmann. Der Suchtkoordinator des Landes, Harald Kern, sitzt im Landhaus, operativ will er nach eigenen Aussagen im neuen Verein nicht tätig sein.
Land entzog BIT die Subventionen
Seit vergangenem Herbst tobte der Streit zwischen dem Land und dem Drogenberatungsverein BIT. Die jährlichen Landessubventionen von rund einer halben Million Euro für BIT blieben plötzlich aus, seit Jänner ist der Verein zahlungsunfähig und wurde jetzt aufgelöst.

Die neue Suchtberatung Tirol hat nicht nur die BIT-Aufgaben übernommen, sondern großteils auch dessen Beratungsfilialen in ganz Tirol. Mit 600.000 Euro Jahresbudget verfügt man über etwas mehr, als das BIT ursprünglich vom Land erhalten hatte.
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