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MI | 11.04.2012
Hubschrauberabtransport nach Alpinunfall (Bild: APA/Thomas Guggenberger)
CHRONIK
Mehr als 100 Einsätze für die Bergrettung Tirol
Noch ist der Sommer nicht vorbei. Doch heuer ist die Zahl der Alpinunfälle deutlich höher als in vergangenen Sommern. Die Bergrettung Tirol war schon öfter als hundert mal im Einsatz. Nicht weniger als 19 Tote sind heuer zu beklagen.
Wanderer können nicht mehr "gehen"
Jeder Unfall hat seine eigene Geschichte, sagt Peter Veider, der Geschäftsführer der Bergrettung Tirol. Auf die Frage, welche Ursache die steigende Zahl an Alpinunfällen hat, sagt er: "Man kann die Ursachen nicht auf einen Punkt reduzieren. Aber eine Entwicklung ist mir schon aufgefallen. Die Leute können im alpinen Gelände nicht mehr gehen. Sie können auf der Straße gehen aber sobald es unebener wird, ist einfach die Koordination nicht mehr da", sagt der Bergrettungschef.
Peter Veider (Bild: ORF)
Peter Veider, Bergrettung.
Ausrüstung ist top
An der Ausrüstung typischer Halbschuhtouristen wie früher liegen die Unfälle kaum noch, so Veider. Die meisten Bergwanderer seien heute besser ausgerüstet als vor zehn Jahren noch die Hochalpinisten, sagt Veider von der Bergrettung Tirol.
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