Tirol ORF.at
MI | 11.04.2012
Bild: Militärkommando Tirol
abgeschnitten
Weiterhin Großeinsatz nach dem Hochwasser
Tausende Helfer sind nach dem Hochwasser der vergangenen Woche in Tirol im Dauereinsatz. Verschärft hat sich die Situation, da ein Felssturz die Silvrettabundesstrasse verlegt hat. Kappl und See im Paznaun sind nicht erreichbar.
See und Kappl nicht erreichbar
Die beiden Orte See und Kappl im Paznaun sind erneut von der Außenwelt abgeschnitten. Grund ist ein Felssturz auf die Silvretta-Bundesstrasse. Wie lange die Sperre aufrecht bleiben muss, ist noch unklar.
Probleme macht den Verantwortlichen weiterhin die Arlbergschnellstraße. Zwischen Strengen und Pians droht weiterhin ein Hangrutsch. Die Straße bleibt ebenfalls gesperrt.
Arlbergbahn bis zu drei Monate gesperrt
Gesperrt ist auch die Bahnverbindung über den Arlberg nach den schweren Unwettern länger als ursprünglich angenommen. Wie Vizekanzler Hubert Gorbach am Dienstag nach dem Ministerrat ankündigte, wird die Sperre der einzigen direkten Bahnverbindung zwischen Tirol und Vorarlberg zwei bis drei Monate andauern.
Strenger Tunnel wird bald freigegeben
Spätestens Ende nächster Woche soll die Südröhre des kurz vor der Fertigstellung stehenden Strenger Tunnels für den Straßenverkehr zwischen den beiden Bundesländern frei gegeben werden. Ersatzweise verkehren zwischen Landeck und Bludenz Busse.

Unterdessen hat die Zahl der eingesetzten Bundesheer-Soldaten in Tirol mit 2.200 Mann den bisherigen Höchststand erreicht. Im gesamten Bezirk Landeck werden die Aufräumungsarbeiten noch längere Zeit in Anspruch nehmen.
Hotline für den Bezirk Landeck
Für den Bezirk Landeck wurde von der Bezirkseinsatzleitung für Einheimische und Gäste eine Servicenummer eingerichtet: 0732 6999.
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